Als ich gestern mit meiner Kundin und guten Freundin Daniela unterwegs war um eine Location für ihr Wochenendseminar im November auszukundschaften, stöhnten wir über die harte Arbeit. Für mich war es ja reines Vergnügen, ein Ausflug aufs Land, nebenbei machte ich Fotos für die Ankündigung und ihre Webseite. Für sie war es Teil ihrer Arbeit.

Wir beide genossen unseren „Mini-Urlaub“, Sonntagsstimmung mitten unter der Woche. Wir mussten auch das Badewasser am See und den Mittagstisch testen. Da dachte ich mir, das sind die schönen Seiten des Berufes. Bei mir, dass ich mir spontan Zeit dafür nehmen kann, bei ihr ist es Teil dessen, was ihr an ihrem Beruf Spaß macht.

Deshalb sind auch ihre Kurse ausgebucht, ihre KundInnen spüren sie bekommen bei ihr was sie brauchen und vor allem in einer Atmosphäre die Freude macht und deshalb auch förderlich für die Gesundheit ist. Das ist mehr als gute Arbeit und Dienstleistung, das ist Leidenschaft.

Ich erzählte von meinem neuen Projekt The Art of…, was gestern online ging. Das ist für mich eine neue Variante, um meine Arbeit zu bereichern mit dem was mir Spaß macht. Ich lasse Menschen aus ihrem Leben erzählen: Quereinsteiger, Berufene und andere Philosophen. Dabei verdiene ich kein Geld, trotzdem betrachte ich es als Teil meiner Arbeit. 

Im Gespräch wurde mir klar:

Es ist gar nicht so einfach die Balance zwischen bezahlter Arbeit und notwendigen, freien Projekten zu finden.

Diese sind wichtig. Hier kann ich mich ausprobieren und experimentieren. Es ist eine Kunst für sich, diese Balance zu finden. 

Spannend ist für mich bei diesem Projekt die Veröffentlichung desselben Inhalts in verschiedenen Videoformaten: Kurz und quadratisch, praktisch auf Facebook, künstlerisch und experimentell auf IGTV und als Langformat und in Farbe dann auf YouTube.  In jedem Fall informativ und unterhaltsam.

Gerade erinnere ich mich an eine Situation von vor ungefähr 25 Jahren: In einem Workshop fragte mich die Seminarleiterin abends beim gemütlichen Zusammensein, was ich in meiner Freizeit so mache. Ich antwortete: „Nichts anderes, als während meiner Arbeitszeit.“

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