„I overlooked the power of taking an original idea that was unfamiliar, and making it familiar by connecting it to a concept that people already understood.“

Das ist die Erklärung von Adam Grant warum er den Riesenerfolg von Warby Parker nicht vorhersagen konnte. Er wußte was sie vorhaben und tun werden, aber er kannte noch nicht ihren Pitch. Dann berichtet er wie die drei Gründer des Start-Ups ihren neuen Service ankündigten um Investoren zu gewinnen: 

„We’re going to do for glasses what Zappos did for shoes.” All of a sudden, people are like, “Oh yeah, I didn’t use to order shoes online, but now I don’t even think twice about it. Maybe the same thing could happen for glasses.”

Dieser Abschnitt im Interview mit Adam Grant hat mich zum Nachdenken gebracht. Meine Dienstleistung wird oft als Nice-to-Have, als Luxus oder Dekoration angesehen. Videos auf Webseiten muss ja nicht unbedingt sein.

Ich sehe das anders. Meist sind Filme unersetzlich. Durch den Einsatz von Gestik, Mimik und Stimme entsteht eine Verbindung zum Publikum. Sie erzeugen Neugier und schaffen Transparenz, verbinden die Menschen hinter dem Angebot, der Website und dem Publikum vor dem Bildschirm, dem Tablet oder dem Smartphone. Meine Art der authentischen Filme schaffen Nähe und tragen ihren Anteil zum Aufbau von Vertrauen bei.

Diese Sicht auf Video als besonderes Kommunikationsinstrument ist innovativ. Wie kann ich das vermitteln? Ich muss das unbekannte Neue mit etwas altem Bekannten verbinden, die richtigen Analogien helfen.

Imagefilm: Unsere Website ist unsere Bühne, unser Schaufenster zur Welt, oder unser Messestand, nur eben online. Zeigen wir uns so wie wir sind, mit Ecken und Kanten, das verbindet und macht uns ansprechbar. Der digitale Bühnenauftritt wird vom Profi begleitet und konzipiert. Das Publikum ist begeistert. Tragfähige Verbindungen können entstehen.

Videoserie: Wir alle haben unseren eigenen Fernsehkanal, auf dem wir senden können, was wir wollen und was unserem Publikum gefällt. Das kann informieren, unterhalten und manchmal herausfordern und anregen. Diese Möglichkeit bietet uns Social-Media.

Was mache ich: Ich bin Regisseur, Autor und Produzent. Meine Bühne, für die ich inszeniere ist digital. Webseiten. Ich gestalte die Geschichten die dort erzählt werden, führe die Schauspieler und bestimme die passende Dramaturgie. Happy End inklusive. Oder ich erschaffe Fernsehserien, alles dokumentarisch und digital. Für meine Kunden richte ich ihren eigenen Fernsehsender ein, sei es auf Facebook, InstagramTV oder YouTube.

Diese Texte sind meine neuen Elevatorpitches. Jetzt finde ich viel verständlicher ausgedrückt, was ich mache und welchen Nutzen meine KundInnen davon haben.

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