Ingo Becker, Eigentümer des Modeladens La Strada, steckt mitten in den Vorbereitungen zu seiner nächsten Modenschau. Der Besitzer eines Modeladens macht eine Modenschau? Angefangen hat er vor mehreren Jahren damit. Die Idee kam ihm während seines Workouts im Fitnessstudio. Wie wäre es im Studio zwischen den Trainingsgeräten eine Modenschau mit den neusten Kleidern seines Ladens zu organisieren? Nicht mit Profimodels, sondern mit einigen seiner Kundinnen und den Trainerinnen des Studios.

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Es war ein Bombenerfolg. Es fehlt die Distanz die man sonst von Modenschauen kennt. Ingo bereitet die Models mit Lauftraining vor und wählt für jedes Model genau die passenden Kleider und Accessoires aus. Abgerundet wird das ganze mit der passenden Musik.

Nachdem er diese Idee mehrmals im Frühjahr als Auftakt zur Frühjahrsmode umgesetzt hat, kam ihm dieses Jahr die Idee dasselbe Konzept an verschiedenen Orten aufzuführen. Auf einem Dorf in Brandenburg, die Models kamen aus dem Ort und die Bevölkerung war das Publikum, direkt nach der Modenschau wurden die vorgeführten Kleider in einem Verkaufszelt angeboten. Es war ein Riesenerfolg. Nach diesen positiven Erfahrungen kommt jetzt die nächste Phase:

Amateurmodels präsentieren die aktuelle, italienische Herbstmode in Berlin im Goya, am 1. Oktober 2011. Die vorgeführten Stücke werden im Anschluss angeboten. Potentielle Kunden werden Mitwirkende und Models, das Publikum identifiziert sich mit den Darstellern, ein ganz neues Erlebnis. Der Shop kommt zum Publikum, zum Kunden. Als ich Ingo frage ob sich das rechnet, meint er das ist schwer zu sagen. Er muss ein Risiko eingehen, da er genügend Ware vorhalten muss. Wenn er die ganze Vorbereitungszeit und Aufregung zähle, würde es sich nicht rechnen. Er verdient gerade mal seine Kosten, die er für die Vorbereitung, Raummiete und Werbung hat.

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Als ehemaliges Model hat er natürlich die Erfahrung und kennt die Tricks. Vor allem hat er die Leidenschaft und den Spass neue Mode bekannt zu machen. Langfristig sieht er das Potenzial solche Shows öfter zu machen und damit ein Publikum zu erreichen was er normalerweise mit seinem Laden nie erreichen würde. Damit verspricht er sich einen guten Gewinn.

Das nenne ich Unternehmertum. Ingo Becker hat ausgeschöpft was er in seinem Laden erreichen kann. Er gibt sich damit nicht zufrieden und sucht neue Wege Kunden zu erreichen. Welche Erlebnisse können wir unseren Kunden bieten, die Einzigartig sind und uns selber soviel Spass machen, dass sie nicht sofort Geld einspielen müssen? Wie kann ich meine Kunden frühzeitig und als Mitwirkende mit einbeziehen

Nähere Informationen zum Event hier.